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Windkraftanlagen
In Windkraftanlagen wird die Windkraft in elektrische Energie umgewandelt und in das Stromnetz eingespeist. Die Rotorblätter der Windräder werden durch die Bewegungskraft der Windströme in Bewegung gesetzt. Ein Genarator nimmt die Rotationsenergie auf und wandelt sie in Strom um.
Die ersten Windkraftanlagen gab es im 19. Jahrhundert. Mit dem Stromspeisungsgesetz von 1991 verzeicnete die Branche einen Boom. Es wurden immer mehr Windräder gefertigt und Windkraftanlagen aufgebaut. Deutschland gehört weltweit zu den führenden Ländern, die Strom in Windkraftanlagen erzeugen und nutzen. Zudem konnte sich das Land zu einem der größten Exporteure für Anlagen und Teile für Anlagen.
Für Windkraftanlagen werden hauptsächlich horizentaler Rotationsachsen benutzt, die man je nach Windrichtung
mit Stellmotoren in den Wind ausrichten kann. Daneben werden auch vertikale Rotationsachsen genutzt. Eine Anlage besteht aus einem Rotor, einer Nabe, den Rotorblättern und einer Maschinengondel mit einem Generator und einem Getriebe. Die Rotorblätter bestehen aus glasverstärktem Kunststof und sind üblicherweise 40 bis 90 Meter lang. Es gibt jedoch auch ein Model mit einer Länge von 127 Meter. Die Rotationsblätter werden auf ihrer Wirkungskraft und des Geräuschpegels hin untersucht und erstellt. Der Generator, der die Hauptaufgabe bei der Umwandlung von windkraft in elektrische Energie leistet, muss einwandfrei funktionieren. Es gibt darüber hinaus verschiedene Turmvarianten und Turmhöhen. Die Faustregel lautet dabei, dass je höher der Turm ist, desto effektiver die Windkraftanlagen genutzt werden können. Bei einem Rotordurchmesser von 40 Meter, kann eine Nennleistung zwischen 500 und 600 kWh in einer Nabenhöhe von 40 bis 65 Meter erreicht werden. Liegt der Durchmesser des Rotor zwischen 112 und 126 Metern, dann kann eine Nennleistung von bis zu 6 MW in einer Nabenhöhe zwischen 120 und 130 Meter erzielt werden.